Beamtenausbildung: Ausbildungsberufe in der niedersächsischen Justiz

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In Deutschland stehen rund 2 Mio. Beschäftigte in einem Beamtenverhältnis. Beamtenberufe sind nicht nur "sicher", sondern auch interessant. Darüber ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Mit dieser Website möchten wir dazu beitragen, den Beamtenberufen ein besseres Image zu verschaffen. 


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Beamtenausbildung: Ausbildungsberufe in der niedersächsischen Justiz

Ausbildung zum/zur Gerichtsvollzieher/in:

Für diese Ausbildung, die eigentlich eine Fortbildung ist, ist eine geeignete abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung. Bewerbungen werden am Oberlandesgerichte Celle vom 1. Juli bis 31. Oktober für das Folgejahr angenommen.

Ausbildung zum/zur Justizfachwirt/in:

Die Ausbildung erfolgt an den Oberlandesgerichten Braunschweig, Celle oder Oldenburg, dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg, dem Landesarbeitsgericht in Hannover oder dem Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle. Bewerbungsschluss ist in der Regel der 31. Dezember für das Folgejahr.

Ausbildung zum/zur Rechtspfleger/in:

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen Fachhochschulstudiums. Bewerbungen werden bis 31. Dezember für das Folgejahr vom Oberlandesgericht Celle entgegengenommen. An folgende Gerichte verschicken Sie ihre Bewerbung im Herbst des Vorjahres: an die Oberlandesgerichte in Braunschweig, Celle und Oldenburg, bzw. das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg, das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle oder das Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover. Einstellungstermin ist der 1. Oktober eines jeden Jahres.

Einstellung in den höheren Justizdienst (Richterdienst)

Es werden laufend qualifizierte Bewerber/-innen zur Einstellung in das Richterverhältnis auf Probe gesucht. Der an das Niedersächsische Justizministerium zu richtende Antrag auf Einstellung als Richter/in auf Probe ist in zwei Stücken bei dem Oberlandesgericht einzureichen, in dessen Bezirk der/die Bewerber/in beschäftigt werden möchte, d.h. bei dem Oberlandesgericht in Braunschweig, Celle oder Oldenburg.

Ausbildung zum/zur Justizwachtmeister/in:

Bewerbungen sind bei dem Amtsgericht, Verwaltungs- oder Sozialgericht bzw. der Staatsanwaltschaft möglich, wo Sie ausgebildet werden möchten. In der Regel müssen Sie mindestens 5 Monate als Justizhelferin/Justizhelfer beschäftigt gewesen sein, um für diese Ausbildung in Frage zu kommen.

Weitere Informationen zu Berufen in der niedersächsischen Justiz:
www.justizportal.niedersachsen.de

Weitere Informationen zur Ausbildung am Oberlandesgericht Celle und allgemein:
www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de

Autor: Ruben Heim/Claudia Kester

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